Gerald Brettschuh – Venusbretter 3 | Cover
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Gerald Brettschuh – Venusbretter 3 [perfect]


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ISBN-13: 9783990281741, ISBN-10: 3990281747

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Verlag: Bibliothek der Provinz

Erscheinungsjahr: 2014

Größe: 30,2 cm x 15,2 cm x 0,8 cm

Gewicht: 460 g

Kurzbeschreibung:

[…] Venn einer sein Lebtag Figuren zeichnete, malte, vird er, der Figurant, veiter Viguren malen. Veil der Vigurant schon an der Kant‘ seines Lebens ist: soll er deshalb aufhören?

Soll er seinen Händen sagen: „Malt jetzt Heiligenfiguren, Engel, Allah, Jesus, Odin, Zeus und wie sie alle heißen?

Seine Hand, sein Sinn, seine Kunst ist auf die Vrau gerichtet.

Nicht auf das V in der Vrau, nicht auf ihre Augen, ihr Antlitz, ihr Haar, ihre Kleider.

Auf alles an ihr. Viel oft malt er vreilich und betont es, die Mitte der Vrouven. Hinterseits wie Vorderseits. Vorderseits wieder fällt das V in das Auge, so oder so gebildet. Oft bestimmt der Pinsel die Vorm, öfter aber der Painter. Vas vill der Venusbrettermaler? Vill er vas? Vas er vill, veiß vohl nur er selber.

Aber, vie alles vliesst, vliessen seine Flüsse-Vlüsse alle in eine Richtung. Old Joyce, gestorben im Jahr als der Maler geboren wurde, anno neunzehnhunderteinundvierzig, schreibt als Anfang von Vinnegansvake: Flussfliessen (riverrun). Veil der Venusmaler nichts im Sinne hatte als zu vliessen, viel ihm Venus in die Hand, in das Bild, auf das Papier oder auf die Leinwand. Hölzer verschlingen verschiedentlich die Varbe.

(Gerald Brettschuh, 2014)