Eine tausendmal wiederholte Lüge: Roman: Roman. Ausgezeichnet mit dem Literaturpreis Casino da Póvoa 2014 | Cover
Das ist kein Original-Foto des angebotenen Exemplares. Abweichungen sind möglich.

Eine tausendmal wiederholte Lüge: Roman: Roman. Ausgezeichnet mit dem Literaturpreis Casino da Póvoa 2014 [hardcover]

von: Manuel Jorge Marmelo


Gebraucht kaufen

13,99 €*

Gebraucht, Gut 
Versandfertig: sofort

Später kaufen

📦
Kostenfreier Versand ab 20 € Bestellwert
Nur noch 20,00 € bis zum kostenfreien Versand innerhalb Deutschlands

*alle Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

ISBN-13: 9783940666635, ISBN-10: 3940666637

hardcover:

Verlag: A1 Verlag

Erscheinungsjahr: 2015

Größe: 22,4 cm x 15,2 cm x 2,4 cm

Gewicht: 440 g

Kurzbeschreibung:

Um der Anonymität seines gewöhnlichen Lebens zu entkommen, der Einsamkeit beim Schreiben und dem Vergessen durch künftige Leser, erfindet der Erzähler ein monumentales Werk und seinen Autor – Oscar Schidinski, einen ungarischen Juden mit wechselvollem Leben – dazu eine Vielzahl an Protagonisten und Geschichten.

Mit wachsender Begeisterung erzählt er seinen Mitreisenden im Stadtbus über das Unglück des Zebramanns von Polvorosa, das Chaos im Postwesen von Granada, den Fluch eines Seemanns namens Albrecht sowie über die Erinnerungen des alten Afonso Cão, dem Freund von Cassiano Consciência, Rechtsanwalt und Besitzer des einzigen bekannten Exemplars des Romans „Die eroberte Stadt“, Oscar Schidinskis Meisterwerk.

Immer großartigere Handlungsstränge des erfundenen Romans, immer konkretere und abenteuerliche biografische Details seines angeblichen Autors entwirft er, verstrickt sich in literarische Konstruktionen und Exkurse über die europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts und die Weltliteratur, löst sie elegant wieder auf und stellt gelegentlich alles infrage, was er zuvor spannungsreich aufgebaut hat – einschließlich seiner eigenen Biografie –, um zu erzählen und zu erzählen, wie eine moderne Scheherazade, der niemand mehr zuhört.

Und während der Stadtbus durch das Viertel Cedofeita in Porto fährt, reist, wer ihn erzählen hört, von Belize nach Budapest, über Honduras, die Alpen, Toulon oder Lissabon.

Ruhm wird der Erzähler nie erringen – es sei denn in kurzen Augenblicken oder im Geist seiner merkwürdigen Routine – doch möglicherweise findet er auf diesem Weg seine Liebe. Oder ist auch das nur eine Erfindung?