Rebel Yell: Ein literarisches Rebellencamp. | Cover
Das ist kein Original-Foto des angebotenen Exemplares. Abweichungen sind möglich.

Rebel Yell: Ein literarisches Rebellencamp. [paperback]


Gebraucht kaufen

3,99 €*

Gebraucht, Gut 
Versandfertig: sofort

SKU: 3850717_84f
Lagerort: Buchmarie, 64293 Darmstadt, Bunsenstr. 14a Regal 42104

Später kaufen

📦
Kostenfreier Versand ab 20 € Bestellwert
Nur noch 20,00 € bis zum kostenfreien Versand innerhalb Deutschlands

*alle Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

ISBN-13: 9783932170690, ISBN-10: 3932170695

paperback:

Verlag: Tropen Verlag

Größe: 18,8 cm x 14,0 cm x 2,4 cm

Gewicht: 340 g

Kurzbeschreibung:

Mit Polemiken und Geschichten von William S. Burroughs, Albert Camus, Bruce Chatwin, Ilja Ehrenburg, Allen Ginsberg, Che Guevara, Edward Limonow, Jack London, André Malraux, Ulrike Meinhof, Henry Miller, Pier Paolo Pasolini, Sylvia Plath u.a.

"Ich empöre mich, also sind wir", schreibt Albert Camus, für den sich in der Rebellion eine der wesentlichen Dimensionen des Menschen offenbart: die Überwindung der eigenen Sprachlosigkeit angesichts gesellschaftlicher Repression. Oftmals waren es Schriftsteller, die als erste aufgeschrien und Stellung bezogen haben, wenn sie den Raum der individuellen Freiheit bedroht sahen.

In dem Lesebuch Rebel Yell kommen die wichtigsten Autoren des 20. Jahrhunderts zur Sprache, die sich in Wort und Tat den scheinbaren Selbstverständlichkeiten unserer modernen Welt widersetzt haben.

So unterschiedlich die politischen Standpunkte sind, halten die versammelten Polemiken und Geschichten durchgehend den Moment des Aufschreis fest, der mal ohrenbetäubend laut und festentschlossen ist wie bei Jack London und André Malraux, mal leise und verhalten wie bei Che Guevara und Bruce Chatwin, mal voll subversivem Spott wie bei William S. Burroughs und Henry Miller, mal kämpferisch und leidenschaftlich wie bei Ulrike Marie Meinhof und Pier Paolo Pasolini, mal schrill und überdreht wie bei Antonin Artaud und Allen Ginsberg, mal geknebelt wie bei Ernst Jünger oder stumm wie bei Sylvia Plath.

Doch egal wie kraftvoll, nie gleicht dieser Schrei einem Siegesgeheul, immer ist er sich der Möglichkeit bewußt, von der Gesellschaft ungehört zu verhallen.

Dieses Lesebuch versammelt die rebellischen und kämpferischen Literaten des 20. Jahrhunderts zu einem vielstimmigen Aufschrei, der den Leser auffordert, einzustimmen und sein Aufbegehren kundzutun.

"Manche stimmen einen Gesang an, wenn sie sich selbst zerfleischen, andere, wenn sie andere zerfleischen." Henry Miller

Aus dem Inhalt: Kathy Acker: Harte Mädchen weinen nicht / Antonin Artaud: Brief an Albert Camus / Nanni Balestrini: Der Verleger / Brendan Behan: Borstal Boys / William S. Burroughs: Die elektronische Revolution / Albert Camus: Der Mensch in der Revolte / Bruce Chatwin: Die nomadische Alternative / Ilja Ehrenburg: Julio Jurenito / Christian Geissler: Kamalatta / Allen Ginsberg: Das Geheul / Che Guevara: Die Motorradtagebücher / Edward Limonow: Fuck off, America / Jack London: Die eiserne Ferse / André Malraux: So lebt der Mensch / Ulrike Meinhof: Kaufhausbrandstiftung / Henry Miller: Der klimatisierte Alptraum / Pier Paolo Pasolini: Roman von den Massakern / Sylvia Plath: Die Glasglocke / Christoph Schlingensief: Den Kopf erneuern u.a.