Praxis der Kindergestalttherapie: Einf. v. Gordon Wheeler (EHP-Praxis) | Cover
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Praxis der Kindergestalttherapie: Einf. v. Gordon Wheeler (EHP-Praxis) [paperback]

von: Ingeborg Baulig


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Ältere Ausgabe. Anderes Cover. Auflage: 2002.

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ISBN-13: 9783897970175, ISBN-10: 3897970171

paperback: 250 Seiten

Verlag: EHP Edition Humanistische Psychologie

Erscheinungsjahr: 2002

Größe: 20,9 cm x 14,9 cm x 1,7 cm

Gewicht: 330 g

Kurzbeschreibung:

Inhalt

Danksagung 10

Einführung von Gordon Wheeler 11

1 Vorüberlegungen 21

2 Psychotherapie statt Pillen 24

3 Kindergestalttherapie - einzeln oder in der Gruppe? 32

4 Probleme der Auftragsklärung in der Kindergestaltkindertherapie 36

5 Voraussetzungen des Kindergestalttherapeuten 41

6 Gestalttherapeutische Antworten auf veränderte Kindheit 46

7 Diagnostik im Rahmen der Kindergestalttherapie 58

7.1 Indikationskriterien für die Kindergestalttherapie 62

7.2 Vom notwendigen Hintergrund des Gestaltdiagnostikers 64

7.3 Diagnoseerhebung zwischen Etikettierung und Ressourcenfindung 66

7.4 Bausteine gestalttherapeutischer Diagnostik für Kinder 72

7.5 Wie Kinder sich mitteilen – Malen und Bauen als Chance

zur Informationsvermittlung 73

7.5.1 Malen 74

7.5.2 Bauen 77

8 Das Dialogverständnis als Chance für die Kindergestalttherapie 79

8.1 Hinführung zum Dialog 79

8.2 Beispiele für Prozesse der Dialogentfaltung 84

8.3 Der Dialog als Zugang, um das Eigene im Kind zu entfalten 88

9 Was macht die Gestaltarbeit mit Kindern aus? 91

9.1 Prinzipien der Kindergestalttherapie 91

9.2 Gestalttherapeutischer Prozessverlauf an einem konkreten Beispiel 99

10 Arbeit mit dem Teilsystem der Familie –

miteinander reden und spielen lernen 103

11 Der Rahmen der gestalttherapeutischen Arbeit mit Kindern 109

11.1 Der Raum 109

11.2 Das Material 110

12 Beispiele für den Einsatz exemplarischer therapeutischer Materialien 114

12.1 Das Malen als eine elementare kindliche Ausdrucksform 114

12.2 Hand- und Kasperlepuppen 118

12.3 Das Bauen 120

12.4 Arbeit mit Klängen und Geräuschen 121

12.5 Die gestalttherapeutische Arbeit mit Bilderbüchern 122

13 Kindertherapie und Natur 125

14 Indikationen der Gestalttherapie für Kinder –

Problemverhalten und Symptome 130

15 Hyperaktive Kinder als Herausforderung für die

Kindergestalttherapie 133

15.1 Beispiele für die Erlebnisdimensionen der Ritalineinnahme 134

15.2 Hyperaktive Kinder – begleiten statt dämpfen 135

15.3 Gestalttherapeutisch relevante Dimensionen der Hyperaktivität 138

15.3.1 Das frühkindlich-traumatisierende Erleben 140

15.3.2 Der Aspekt mangelnder Eingrenzung 141

15.3.3 Der Polaritätsaspekt 142

15.3.4 Der energetische Aspekt 143

15.3.5 Der Aspekt mangelnder Zielorientierung 144

15.4 Weiterführende Überlegungen 145

16 Therapeutische Hilfen für traumatisierte Kinder 147

16.1 Definition und Facetten traumatischer Ereignisse 147

16.2 Kindheit und Trauma 150

16.3 Notwendige Aspekte der Traumatherapie mit Kindern 152

16.4 Arbeit an den Traumainhalten 158

16.5 Kontakte mit traumatisierten Kindern 160

16.6 Weiterführende Bemerkungen 163

17 Leben, Lernen, Wachsen – die Gestalttherapie und das Lernen 164

17.1 Vom Sinn des Lernens – Lernen mit Sinn 164

17.2 Gestalttherapeutische Überlegungen zur Entwicklung des Lernens 166

17.3 Die Wahrnehmung fördern durch mehr Bewusstheit im

Hier-und-Jetzt 169

17.3.1 Wahrnehmungsstörungen als gestörter Dialog 169

17.3.2 Diagnostische und therapeutische Prämissen 173

17.3.3 Beispiele für methodische Zugänge 176

17.4 Rechenstörungen durch Arbeit an der inneren und äußeren

Ordnung vermindern 177

17.4.1 Vom sensorischen zum ganzheitlichen Verständnis von

Rechenschwäche 178

17.4.2 Vom subjektiven Sinn kindlicher Rechenstörungen 180

17.4.3 Gestalttherapeutische Hilfen und Prinzipien für

rechenschwache Kinder 186

18 Gestaltgeschichten – Fabeln, die Prinzipien der Gestalttherapie

transparent machen sollen 191

18.1 Vielfalt und Identität 192

18.2 Intuition und körpersprachlicher Ausdruck 193

18.3 Der sichere Platz – Ausbalancieren von Polaritäten 194

18.4 Loslassen und Veränderung 194

18.5 Erschließen von Ressourcen; Selbstbild 195

18.6 Selbstverantwortlichkeit und systemische Einbindung 196

18.7 Versöhnung mit sich selbst 197

18.8 Grenzüberschreitung und Wachstum 198

18.9 Engpass und visionäres Erleben 199

18.10 Feedback und Rückkopplung des Verhaltens 200

18.11 Kopforientierung und mangelnde Körpererfahrung 200

18.12 Traumaerfahrungen und Selbstheilungskräfte 201

18.13 Spiritualität und Ganzheitlichkeit 202

18.14 Selbstbestimmung und Selbstentfaltung 203

18.15 Hier-und-Jetzt sowie Figur-Grund-Wahrnehmung 204

18.16 In einer Sache aufgehen und sein eigenes Tempo finden 205

18.17 Wahrnehmungsstörungen und Sich-Abschotten 206

18.18 Innerer Dialog und Glaubenssätze 207

18.19 Nähe und Distanz – in Kontakt treten 208

18.20 Inneres Kind – Ressourcen 209

18.21 Krankheit – Rückzug – Veränderung 209

19 Märchen und Gestalttherapie 211

19.1 ›Des Kaisers neue Kleider‹ von Hans Christian Andersen 212

19.2 ›Das häßlich junge Entlein‹ von Hans Christian Andersen 213

19.3 ›Die drei Sprachen‹ von den Brüdern Grimm 213

19.4 ›Der goldene Schlüssel‹ von den Brüdern Grimm 214

19.5 ›Die drei Faulen‹ von den Brüdern Grimm 214

19.6 ›Die drei Federn‹ von den Brüdern Grimm 215

19.7 ›Der Froschkönig‹ von den Brüdern Grimm 215

20 Gestalttherapeutische Arbeit mit Jugendlichen 216

21 Grenzen und Ende der Kindertherapie 220

21.1 Wenn der Therapeut am Ende ist –

von der Burn-Out-Gefährdung des Kindertherapeuten 220

21.2 Therapieende 223

22 Kindertherapie und Spiritualität 227

22.1 Die involvierte Frage nach dem Sinn 227

22.2 Kinder und Spiritualität 230

23 Ausblick 232

24 Anhang 235

24.1 Quellen zu den Märchen 235

24.2 Geeignete Kinderbücher für die Kindergestalttherapie 235

24.3 Diagnostische Hilfen für die Gestalttherapie mit Jugendlichen 237

24.4 Kinderwelttest 243

24.5 Literatur 244

KINDERGESTALTTHERAPIE AUS UNSERER SICHT IST:

• dem beziehungsgestörten Kind das kontinuierliche Dasein anbieten

• dem wahrnehmungsgestörten Kind einen gemeinsamen Fokus eröffnen

• dem hyperaktiven Kind das gerichtete Tun anbieten

• dem aggressiven Kind die gezielte Auseinandersetzung eröffnen

• dem regressiven Kind den Blick aufs Hier-und-Jetzt richten helfen

• dem haltlosen Kind den Rücken stärken

• dem traumatisierten Kind seine Wunden heilen helfen

• dem traurigen Kind sich als Trost anbieten

• dem depressiven Kind die Lust aufs Leben finden helfen

• dem vernachlässigten Kind Zuwendung geben