Dialog lernen : Konzepte und Reflexionen aus der Praxis von Nord-Süd-Begegnungen | Cover
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Dialog lernen : Konzepte und Reflexionen aus der Praxis von Nord-Süd-Begegnungen [paperback]


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Auflage: 1997. Ehemaliges Bibliotheksexemplar. Mit Bibliotheksstempel und Aufkleber am Buchrücken. Als übereignet gekennzeichnet.

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ISBN-13: 9783889394033, ISBN-10: 3889394035

paperback:

Verlag: Iko-Verlag Berlin

Erscheinungsjahr: 1997

Gewicht: 501 g

Kurzbeschreibung:

Während Entwicklungsexperten die Abkehr des öffentlichen Interesses von der Entwicklungspolitik beklagen, nimmt die Bereitschaft zur Herstellung direkter Kontakte mit Menschen in der Dritten Welt zu. Aber sind Begegnungsreisen, Projekt-, Gemeinde- und Schulpartnerschaften tatsächlich geeignet, Vorurteile zu überwinden, Dialogfähigkeit zu fördern und zu einem besseren Verständnis der Lebensbedingungen derer zu gelangen, die jeweils miteinander in Kontakt treten? Welche Chancen bieten diese Formen direkter Kontakte für langfristige solidarische Beziehungen?

„Dialog lernen“ ist der Titel eines von 1992 bis 1995 durchgeführten Projekts, in dem versucht wurde, Direktkontakte als Ansatz für entwicklungspolitisches und interkulturelles Lernen fruchtbar zu machen und eine begründete Entscheidung für solidarisches Handeln zu unterstützen. Träger des Projekts waren zwei im Bereich der entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit tätige Nichtregierungsorganisationen: die Missionszentrale der Franziskaner in Bonn/Franziskanisches Bildungswerk und die Christliche Initative Internationales Lernen (CIL) in Frankfurt am Main.

Das vorliegende Buch möchte die gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse entwicklungspolitisch interessierten Personen und Organisationen zugänglich machen. Es stellt diese Erfahrungen in einen Diskussionszusammenhang, der durch zwei Problemanzeigen umrissen ist. Zum einen ist dies die Vermutung, daß Globalisierung und Individualisierung neuartige Bedingungen für die Solidarisierung mit Anliegen von Menschen in der Dritten Welt schaffen. Zum anderen ist dies die Anforderung an die entwicklungspädagogische Praxis, zur Orientierung in der Weltgesellschaft zu qualifizieren und globales Lernen zu fördern.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort der Herausgeberinnen und des Herausgebers

Einleitung

Einführung: DIALOG LERNEN – ein Projekt entwicklungspädagogischer Arbeit mit Direktkontakten

Orientierungs- und Handlungsfähigkeit in der Weltgesellschaft – DIALOG LERNEN im Kontext der entwicklungspädagogischen Debatte

Konzepte

Des einen Umwelt ist des anderen Entwicklung – einen internationale Werkstatt zum Thema „Ökologie und Lernen“ in Nicaragua

Das „Gemeinsame Entwicklungspolitische Seminar“ – solidarisches Engagement im interkulturellen Dialog

Der „internationale Landbote“ – ein medienpädagogisches Kooperationsprojekt

Das „Soli-Sympi-Seminar“ oder die Erprobung von Verhaltensweisen weltweiter Solidarität

„Gemeinde als Gemeinschaft verantwortungsbewußter Bürgerinnen und Bürger“ – ein Besuchsprogramm von philippinischen Gästen bei ihren Partnergemeinden in Deutschland

Die „Befreiungstheologische Sommerschule“ – eine Brücke zwischen Nord und Süd

Reflexionen

„Im Grunde reist man am besten, indem man fühlt.“ – Interkulturelle Begegnung und die Zumutung des Fremden

Schlüsselthemen als Ausgangspunkte für interkulturelles Lernen

Lerngewohnheiten und Lernwiderstände in Workshops mit Teilnehmern/-innen aus der ‘Ersten’ und ‘Dritten’ Welt

DIALOG LERNEN – eine Pfarrgemeinde lernt mit

Internationale Teams – eine Chance solidarischen Lernens?!

Die Herausforderung des Fremden – Überlegungen zur Supervision interkultureller Arbeitszusammenhänge

Abschließende Überlegungen

Vom Dialog zur Solidarität

Anhang

Literaturverzeichnis

Zur Finanzierung interkultureller Begegnungen

Die Autorinnen und die Autoren des Buches

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner