Hightech für Hitler: Die Hakeburg - Vom Forschungszentrum zur Kaderschmiede | Cover
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Hightech für Hitler: Die Hakeburg - Vom Forschungszentrum zur Kaderschmiede [hardcover]

von: Hubert Faensen


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ISBN-13: 9783861532521, ISBN-10: 3861532522

hardcover:

Verlag: Ch. Links Verlag

Erscheinungsjahr: 2001

Größe: 25,4 cm x 21,3 cm x 1,9 cm

Gewicht: 897 g

Kurzbeschreibung:

Auf dem Seeberg in Kleinmachnow südlich von Berlin entstand zwischen 1939 und 1943 ein streng abgeschirmter Gebäudekomplex der Reichspostforschungsanstalt. Hier ließ Minister Wilhelm Ohnesorge neue Waffentechnologien entwickeln, mit denen der Krieg gewonnen werden sollte. Hauptforschungsgebiete waren Hochfrequenztechnik, Fernsehen, Radar und die Atomphysik. Ohnesorge entschied sich jedoch nicht nur wegen der verborgenen Lage für diesen Standort. Auf dem Seeberg befand sich auch ein alter wilhelminischer Prachtbau, den er sich als private Residenz ausbauen ließ: die 1908 fertiggestellte Hakeburg, entworfen vom Hofarchitekten Wilhelms II.

Hubert Faensen schildert sowohl die bisher kaum bekannten Hightech-Projekte der NS-Zeit und die damit verbundenen Bündnisse und Rivalitäten in der Hierarchie des "Dritten Reiches", als auch die Geschichte des architektonisch eigenwilligen Gebäudekomplexes, der heute unter Denkmalschutz steht. Von 1947 bis 1989 residierten hier nacheinander die Parteihochschule "Karl Marx" der SED, dann die Bezirksparteischule und schließlich die Karl-Liebknecht-Sonderschule des SED-Zentralkomitees.

Während die Hakeburg vorübergehend ein Hotel und ein Ausflugslokal beherbergte und ihre Räume nun für Veranstaltungen jeder Art zur Verfügung stehen, wird um eine angemessene Nutzung der ehemaligen Institutsgebäude weiterhin gestritten.

'Mit einem scharfen Blick für sprechende Details, ohne ins süßlich Anekdotische oder straff Verallgemeinernde zu fallen, erzählt Hubert Faensen die Geschichte der Hakeburg und des Geländes auf dem Seeberg von der Kaiserzeit bis in die Gegenwart.

Aus einer Fülle von Akten und Gesprächen mit Zeitzeugen wird so ein kaum bekannter deutscher Erinnerungsort erschlossen.' (Süddeutsche Zeitung)