1968: Ein kurzes Lächeln im langen Mai | Cover
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1968: Ein kurzes Lächeln im langen Mai [hardcover]

von: Amon


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ISBN-13: 9783854852254, ISBN-10: 3854852258

hardcover:

Verlag: Molden Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG

Erscheinungsjahr: 2008

Größe: 22,0 cm x 14,4 cm x 2,4 cm

Gewicht: 399 g

Kurzbeschreibung:

Warum mochte Frank Sinatra die Rolling Stones nicht? Und wieso hat Charles

de Gaulle nie mit der Bardot geschlafen, Sarkozy aber sehr wohl mit Carla

Bruni? „I have a dream!”, rief Martin Luther King und verröchelte in seinem

Blut. Der Traum war zum Alptraum geworden.

Es ist Mai 1968, der Autor gerade 14 Jahre alt. Er verlässt das katholische

Internat und erzählt von den Wirrnissen dieser Tage. Die Essays kreisen um

den längsten Mai der Geschichte, um seine verheißungsvollen Anfänge und

sein jämmerliches Ende. Autobiografisches verschwimmt mit Reflexionen,

die Grenzen werden unklar, und gerade diese Unklarheit schenkt uns einen

ganz neuen Blick auf die Ereignisse, öffnet uns unerwartete Einblicke und

schenkt uns überraschende Erkenntnisse. Der Mai 1968 war eine Zeit äußerster

Unklarheit. Frankreich stand kurz vor einer Revolution, Deutschland

mühte sich an einer deutlich kleineren Revolte ab, und in Österreich verkam

das Geschehen – man möchte fast sagen: gewohnheitsgemäß – zur Farce.

Doch das störte diesen 14-Jährigen nicht. Sein Herz war überall, und das war

vielleicht das wichtigste Gefühl der 68er: Es gab nichts auf dieser Welt, das

sie nichts anging. Man war Teil des großen Dagegenseins.

1968 war ein Aufstand, dem das Lächeln im Gesicht gefror, bevor es noch

zu einem schallenden Lachen hatte werden können. Das kurze Lächeln war

ein Versprechen, das nie eingelöst wurde. Am Schluss war die Niederlage

vollkommen und die besiegten 68er nicht aufzuhalten. Sieg und Niederlage

wurden ununterscheidbar. „What can a poor boy do, except to sing in

a Rock-’n’-Roll-Band?”, sangen die Stones.