Die Weiße Rose - eine deutsche Geschichte?: Die öffentliche Erinnerung an den Widerstand in beziehungsgeschichtlicher Perspektive (Schriften des Erich Maria Remarque-Archivs, Band 34) | Cover
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Die Weiße Rose - eine deutsche Geschichte?: Die öffentliche Erinnerung an den Widerstand in beziehungsgeschichtlicher Perspektive (Schriften des Erich Maria Remarque-Archivs, Band 34) [hardcover]

von: Christian Ernst


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ISBN-13: 9783847109099, ISBN-10: 384710909X

hardcover: 555 Seiten

Verlag: V&R unipress

Erscheinungsjahr: 2018

Größe: 23,4 cm x 16,2 cm x 3,0 cm

Gewicht: 920 g

Kurzbeschreibung:

Erinnerung kann Geschichte schreiben. Christian Ernst unternimmt erstmals eine Zusammenschau der öffentlichen Erinnerung an die Weiße Rose in beiden deutschen Staaten und ihrer Veränderung nach 1990. Die erinnerungskulturelle Stellung der Widerstandsgruppe basiert auf der breiten Rezeption in der Exilliteratur und Nachkriegspublizistik sowie auf vielfältigen Einbettungen in Diskurse der Bundesrepublik und der DDR. Nach 1990 setzen sich unter antitotalitären Prämissen Interpretationen ihrer politischen Bedeutung für eine nationale Erinnerungskultur durch. Dieser Band trägt nicht nur zu einer Beziehungsgeschichte der öffentlichen Erinnerung an den Nationalsozialismus bei, sondern auch zur Historisierung von ›Erinnerungskultur‹ als wissenschaftliches und politisches Konzept.

Memory can write History. For the first time, Christian Ernst examines connections between the public remembrance of the Weiße Rose in East and West Germany and how it changes after the unification of the two German states. The prominent role of the resistance group is traced back to its broad reception in exile literature, postwar publications in East and West and its integration into memory discourses in both the Federal German Republic and the GDR. After 1990, interpretations of the political significance of the Weiße Rose for a national memory culture become consensual under antitotalitarian premisses. The study contributes to a history of the memory of national socialism and demonstrates the historicity of German memory culture (‘Erinnerungskultur’) as both a scientific and a political concept.

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