Sie verwandelten die Welt: Lebensbilder berühmter deutscher Frauen (Lübbe Sachbuch) | Cover
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Sie verwandelten die Welt: Lebensbilder berühmter deutscher Frauen (Lübbe Sachbuch) [hardcover]

von: S. Fischer-Fabian


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ISBN-13: 9783785722800, ISBN-10: 378572280X

hardcover:

Verlag: Lübbe

Erscheinungsjahr: 2007-03-13

Größe: 21,8 cm x 15,2 cm x 2,8 cm

Gewicht: 522 g

Kurzbeschreibung:

Über Männer, die Geschichte machten, schrieb S. Fischer-Fabian in seinem letzten Buch, um dann in der Einleitung etwas schlechten Gewissens hinzuzufügen, dass die Männer ohne ihre Frauen wohl wenig hätten machen können. Am wenigsten Geschichte, wie man ihnen immer nachsagte, ohne dass es je gestimmt hätte. Es waren Ehefrauen, Mütter, Geliebte, Lebenskameradinnen, Trösterinnen, Anregerinnen, die meist nur im Hintergrund wirkten. Das gilt für die Frauen, die sich in diesem Buch auf der Bühne der Historie präsentieren: für die Theaterprinzipalin Caroline Neuber, Katharina Bora, Luthers Kätchen, Franziska Tiburtius, Deutschlands erste Ärztin, Königin Luise von Preußen, Marlene Dietrich, die Berlinerin schlechthin, die "Hexe" Katharina Kepler, die Schriftstellerin Hedwig Courths-Mahler, Christiane Vulpius, die Gefährtin Goethes, die Malerin Käthe Kollwitz, die Musikerin Clara Schumann-Wieck, Liselotte von der Pfalz, die Schwägerin Ludwigs XIV., Preußens Pompadour Wilhelmine Encke - und Elisabeth Krause aus Berlin N., die Heldin des Alltags. Die Aufgabe, unter den bedeutenden Frauen jene auszuwählen, die die deutsche Geschichte am gültigsten repräsentieren, erwies sich als kompliziert. Die Auswahl war verständlicherweise von persönlicher Vorliebe nicht unbeeinflusst. Ihr Lebenslauf war immer bestimmt von der Selbstbehauptung, vom Kampf gegen Vorurteile, gegen Nichtachtung des sogenannten schwächeren Geschlechts. Dass sich dieses "Geschlecht" in den Zeiten der Not fast durchweg als das stärkere erwies, wurde von den Männern nur zögernd, wenn überhaupt, anerkannt. Die Beschäftigung mit den Lebensbildern der Persönlichkeiten dieses Buches hat den Autor, hier sei es eingestanden, mindestens ebenso fasziniert wie seinerzeit die Arbeit an den Portraits der großen Männer.