Migration, Emotion, Identities: The subject meaning of difference: The subjective meaning of difference (Studienreihe Konfliktforschung) | Cover
Das ist kein Original-Foto des angebotenen Exemplares. Abweichungen sind möglich.

Migration, Emotion, Identities: The subject meaning of difference: The subjective meaning of difference (Studienreihe Konfliktforschung) [paperback]

von: Angelika Kofler


Gebraucht kaufen

19,99 €*

Gebraucht, Gut 
Versandfertig: sofort

Später kaufen

📦
Kostenfreier Versand ab 20 € Bestellwert
Nur noch 20,00 € bis zum kostenfreien Versand innerhalb Deutschlands

*alle Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

ISBN-13: 9783700314196, ISBN-10: 3700314191

paperback:

Verlag: new academic press

Erscheinungsjahr: 2002

Größe: 23,1 cm x 15,5 cm x 1,3 cm

Gewicht: 272 g

Kurzbeschreibung:

Basierend auf der dem Multikulturalismus- und Feminismus-Diskurs gemeinsamen Differenzdebatte befasst sich die in englischer Sprache abgefasste Studie mit der subjektiven Wahrnehmung von Geschlechts- und ethnischer Identität unter besonderer Berücksichtigung der emotionalen Erfahrung und der Situation in Österreich. Zweisprachige Interviewer führten 132 Interviews mit Frauen und Männern türkischen und ex-jugoslawischen Ursprungs der ersten und zweiten Generation durch. Die Wahrnehmung einer fremdenfeindlichen Stimmung in Österreich kristallisierte sich klar heraus. Besonders betroffen davon sind türkische Migrantinnen, die das islamische Kopftuch tragen. Sie definieren drei wesentliche Erscheinungsformen von Fremdenfeindlichkeit: körperliche Angriffe, verbale Angriffe sowie eine allgemeine fremdenfeindliche Atmosphäre.

Die Befindlichkeit hängt auch davon ab, wie stark sich die Migranten mit ihrer Primärkultur, ihrem Ursprungsland identifizieren. Jene mit österreichischer Staatsbürgerschaft oder guten Deutschkenntnissen messen der Differenz weniger Bedeutung zu. Männer orientieren sich an traditionellen Geschlechterrollen, die sie durch biologische Unterschiede erklären. Jedoch nur ein Drittel der Frauen befürwortet die traditionellen Geschlechterrollen, die sie auf soziologische Ursachen zurückführen.