Erkenntniskonstruktion am Beispiel der Tastwahrnehmung (Wissenschaftstheorie, Wissenschaft und Philosophie) (German Edition) (Wissenschaftstheorie, Wissenschaft und Philosophie, 30, Band 30) | Cover
Das ist kein Original-Foto des angebotenen Exemplares. Abweichungen sind möglich.

Erkenntniskonstruktion am Beispiel der Tastwahrnehmung (Wissenschaftstheorie, Wissenschaft und Philosophie) (German Edition) (Wissenschaftstheorie, Wissenschaft und Philosophie, 30, Band 30) [hardcover]

von: Ellen Matthies


Gebraucht kaufen

39,99 €*

Gebraucht, Sehr Gut 
Versandfertig: sofort

SKU: 3603171_84b_x
Lagerort: Buchmarie, 64293 Darmstadt, Bunsenstr. 14a Regal 40365

Später kaufen

📦
Kostenfreier Versand ab 20 € Bestellwert
Nur noch 20,00 € bis zum kostenfreien Versand innerhalb Deutschlands

*alle Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

ISBN-13: 9783528064051, ISBN-10: 3528064056

hardcover: 264 Seiten

Verlag: Vieweg

Erscheinungsjahr: 1991

Größe: 22,6 cm x 16,2 cm x 1,6 cm

Gewicht: 460 g

Kurzbeschreibung:

'Was wir über unsere Umwelt, über unsere Mitmenschen, ja sogar über uns selbst wissen, haben wir durch Wahrnehmung erfahren. Was ist das nun für ein Prozeß, den wir »Wahrnehmung« nennen? Unsere erlebte Welt wird durch diesen Prozeß definiert." Wir beginnen mit diesem Zitat aus einem psychologischen Wahrnehmungs lehrbuch (MURCH & WOODWORTH 1977, S.11), um damit die Bedeutung zu betonen, die Wahrnehmung aus psychologischer, aber auch aus alltäglicher Perspektive hat. Wahrnehmung definiert unsere erlebte Welt, sie ist die Grundlage unseres Wis sens und Handelns, und es überrascht daher nicht, daß sich Philosophen seit eh und je mit der Frage beschäftigen, worin sich unsere Wahrnehmungen gründen. Sind sie Abbildungen einer externen Welt, oder sind sie geistige Konstruktionen? Der Radikale Konstruktivismus ist eine Kognitionstheorie, die Erkenntnis als kon struiert betrachtet und damit die zweite Anschauung vertritt. Auch psychologi sche Wahrnehmungstheorien (BRUNER 1957, NEISSER 1976) tendieren in diese Richtung, indem sie die Beteiligung interner Faktoren am Wahrnehmungsprozeß postulieren. In letzter Konsequenz können sie die Annahme einer konstruierten Wahrnehmung jedoch nicht akzeptieren. 'Wenn Wahrgenommenes konstruiert ist, wieso ist es normalerweise genau?" fragt sich NEISSER (1979, S.24) und spricht damit die Frage nach der Ursache für die Stabilität der Wahrnehmung an. Wenn diese nicht in der Richtigkeit einer Abbildung gründet, worin dann? Radikale KonstruktivistInnen widmen sich genau dieser Frage und versuchen zu zeigen, nach welchen Prinzipien eine stabil erlebte Welt konstruiert werden kann. Das ist der Anlaß für uns, an psychologische Wahrnehmungstheorien anknüpfend den Radikalen Konstruktivismus in die Wahrnehmungspsychologiehineinzutragen.