Spectaculum 77: Sechs moderne Theaterstücke | Cover
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Spectaculum 77: Sechs moderne Theaterstücke [hardcover]

von: Samuel Beckett


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ISBN-13: 9783518418482, ISBN-10: 3518418483

hardcover: 276 Seiten

Verlag: Suhrkamp Verlag

Erscheinungsjahr: 2006-11-27

Größe: 23,8 cm x 16,8 cm x 3,2 cm

Gewicht: 721 g

Kurzbeschreibung:

Samuel Beckett: Hörspielskizze I, Hörspielskizze II

Deutsch von Elmar Tophoven

Mit Endspiel (Bd. 2) war Beckett von Anbeginn Autor der Spectaculum-Reihe, in der inzwischen seine sämtlichen Theaterstücke erschienen sind. Seit seinem ersten Hörspiel 1956 spielt diese Gattung in seinem Gesamtwerk eine bedeutende Rolle, nicht zuletzt durch die Motive und Querverweise, die sich wie ein Netz über das »dramatische Werk« legen. Deshalb ist es sinnvoll, wenn aus Anlaß des 100. Geburtstages zwei zentrale Werke für das Radio erscheinen, in denen Samuel Beckett versucht, »aus dem Menschen etwas über den Menschen herauszubringen«.

Jerome Kilty: Geliebter Lügner

Es sind überaus emotionale Briefe, die sich die berühmte Schauspielerin Stella Campbell und der wohl erfolgreichste Dramatiker des 20. Jahrhunderts Bernard Shaw geschrieben haben. Beide meist verheiratet, aber nie miteinander, konnten über vier Jahrzehnte nicht voneinander lassen und lieferten sich große Liebesbeweise - per Post.

Händl Klaus: Dunkel lockende Welt

Ein abgetrennter Zeh in einer Ecke, eine Ärztin, die sich mit ihrem Vermieter streitet, ob es einen Gattenmord zu vertuschen oder ein Mutter-Sohn-Drama aufzudecken gilt, eine Wohnung in Leipzig, eine in München, ein Gewirr aus Phantasie und Realität, eine dunkel lockende Welt erzählt uns Händl Klaus.

Peter Turrini: Bei Einbruch der Dunkelheit

Alois, 15 und heimlicher Dichter, wird in das Herrenhaus des ortsansässigen Komponisten eingeladen. Er muß dort mit Schrecken feststellen, daß es in der Welt der Kunst nicht um Schönheit, sondern um Verrat, nicht um den Ausdruck von Gefühlen, sondern um die bessere Formulierung geht.

Christoph Nußbaumeder: Mit dem Gurkenflieger in die Südsee

Hier hat ein Autor im erweiterten Europa über Menschen aus Osteuropa geschrieben, die gezwungen sind, im »goldenen Westen« zu Billiglöhnen zu arbeiten. Mitten im Turbokapitalismus schafft Nußbaumeder ein unsentimentales Theaterstück über die »Sklaven des 21. Jahrhundert