Wenn der Kapitän als Erster von Bord geht: Wie Postheroismus unsere Gesellschaft schwächt (Klarschiff) | Cover
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Wenn der Kapitän als Erster von Bord geht: Wie Postheroismus unsere Gesellschaft schwächt (Klarschiff) [Taschenbuch]

von: Voß, Burkhard

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Kurzbeschreibung
Klassisches Heldentum steht im Widerspruch zur Gleichheitsideologie

Wer für andere oder eine Idee die Schädigung seiner Gesundheit zumindest billigend in Kauf nimmt und den Tod einkalkuliert, ist für die Massen und deren hedonistischen Mainstream eine suspekte Figur. In der Gegenwart hat der klassische Held nichts mehr zu suchen, ein solcher Widerspruch zur Gleichheitsideologie kann nicht geduldet werden. Denn in dieser gibt es keine Feinde mehr, alles kann schließlich durch Gespräche, Kompromisse, Diplomatie und Psychotherapie gelöst werden. In den säkularen Überflussgesellschaften des Spätkapitalismus wird erwachsen werden als Zumutung erlebt und man bevorzugt das Stadium der lebenslangen Adoleszenz und das Antiheroische, ja das Opfersein wird zelebriert. Denn Opfer sind harmlos. Helden könnten widerständig und damit gefährlich werden.

Burkhard Voß verdeutlicht, wie der Postheroismus unsere Gesellschaft immer mehr schwächt, indem das Leistungsprinzip, für das prototypisch Helden stehen, immer mehr erodiert.

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Produktdetails

ISBN: 3960790694, EAN: 9783960790693

Taschenbuch: 176 Seiten

Verlag: Solibro Verlag

Veröffentlicht im: September 2019

Größe: 21,6 cm x 13,7 cm x 2,0 cm

Gewicht: 253 g